Turnierordnung der Schachfreunde Gottmadingen e.V. (SFG)

Version vom 30.05.2003 (Entwurf)

Version vom 30.07.2003 (Korrektur)

Version vom 09.10.2003 (Korrektur)

Version vom 09.10.2003 (Korrektur)

Version vom 10.10.2003 (gem. Beschluss der Mitgliederversammlung)

Version vom 09.09.2008 (Überarbeitung)

Version vom 10.09.2008 (Korrektur)

Version vom 21.09.2008 (gem. Beschluss der Mitgliederversammlung)

1. Allgemeines

Diese Turnierordnung regelt die internen Turniere der Schachfreunde Gottmadingen e. V. ab der Mitgliederversammlung 2008.

Sofern in dieser Turnierordnung nicht anders vorgeschrieben, gelten die Spielregeln der FIDE, niedergelegt im Regelheft des Deutschen Schachbundes vom 01.07.2001.

2. Turniere

2.1 Vereinsmeisterschaft

Die Vereinsmeisterschaft wird in einer oder zwei Gruppen nach Turniermodus gegebenenfalls doppelrundig ausgetragen. Voraussetzung für eine Gruppe sind mindestens sechs Teilnehmer.

Der Sieger ist Vereinsmeister der laufenden Saison.

2.2 Schnellschachmeisterschaft (Bernd-Flerlage-Gedächtnisturnier)

Dieses Turnier wird in einem Rundenturnier in einer Gruppe (unabhängig von der Teilnehmerzahl) nach Schnellschachmodus ausgetragen.

Das Turnier ist nach dem langjährigen Vorsitzenden der SFG Bernd Flerlage benannt.

2.3 Blitzmeisterschaft (Günter-Drobny-Gedächtnisturnier)

Die Blitzmeisterschaft wird in mindestens zwei Turnieren nach Rutschsystem ausgespielt, wobei für jedes Turnier folgender Punkteschlüssel gilt:

  1. Platz: 10 Punkte

  2. Platz: 6 Punkte

  3. Platz: 4 Punkte

  4. Platz: 3 Punkte

  5. Platz: 2 Punkte

  6. Platz: 1 Punkt

Der Spieler mit den meisten Punkten ist Blitzmeister der laufenden Saison, bei Punktgleichheit wird der Platz geteilt.

Das Turnier ist nach dem langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden der SFG Günter Drobny benannt.

2.4 Jugendturnier

Es wird angestrebt, ein jährliches Jugendturnier zu veranstalten. Der Modus wird vom Jugendleiter festgelegt.

2.5 Tandemturnier

Das Tandemturnier wird in einer Gruppe nach Rutschsystem gespielt. Voraussetzung ist das Zustandekommen von vier Mannschaften.

Die Tandem-Mannschaften (Paare) werden vor Beginn ausgelost.

2.6 Preisgelder

Vereinsmeisterschaft: 20 , 15 , 10 € und Urkunde für den ersten Platz;
                               bestplatzierter Jugendspieler: 10 €.
Sonstige Turniere, auch für die zweite Gruppe der Vereinsmeisterschaft, mit Ausnahme des Tandemturniers: 15 , 10 € für die beiden Bestplatzierten.

3. Reglement

3.1 Turniermodi

Turniermodus bedeutet 2 h für die ganze Partie nach den Turnierregeln der FIDE. Je nach Teilnehmerzahl kommen entweder die Austragungsmodi Schweizer System oder Rundensystem zum Einsatz (siehe 3.2).

Schnellschachmodus bedeutet 30 Minuten Bedenkzeit nach den Schnellschachregeln der FIDE.

Blitzmodus bedeutet 5 Minuten Bedenkzeit nach den Blitzregeln der FIDE.

3.2 Austragungsmodi

Schweizer System-Turniere werden mit einem geeigneten Computer-Programm ausgelost, wobei die Rangliste nach den DWZ-Zahlen zu sortieren ist und die Farbregel für Spieler über 50% in der letzten Runde nicht gilt. Bei punktgleichen Spielern entscheidet die Buchholzwertung mit einer Streichwertung, bei erneutem Gleichstand wird der Platz geteilt. Es werden 7 Runden gespielt. Unter 9 Teilnehmern wird kein Schweizer System gespielt, sondern Rundensystem.

Rundensystem wird nach den FIDE-Paarungstafeln ausgetragen. Die Startrangliste wird nach den DWZ-Zahlen gebildet. Scheidet ein Spieler vorzeitig aus, so werden seine Ergebnisse gestrichen, sofern er unter 50 % der vorgesehenen Runden gespielt hat, andernfalls verbleibt er in der Tabelle, und seine zukünftigen Gegner erhalten einen kampflosen Punkt gutgeschrieben. Bei punktgleichen Spielern entscheidet die Sonneborn-Berger-Wertung, bei erneutem Gleichstand wird der Platz geteilt. Ein Rundenturnier darf maximal 8 Spieler pro Gruppe haben.

Rutschsystem bedeutet, dass die Teilnehmer nach jeder Runde nach einem System ihren Platz wechseln (siehe Turnierleiterhandbuch des DSB). Eine Gruppe darf maximal 20 Teilnehmer haben. Nehmen mehr als 20 Spieler teil, so werden nach DWZ etwa gleichstarke Vorgruppen gebildet, die Gleichplatzierten jeder Vorgruppe spielen die Endplatzierungen aus. Bei Punktgleichheit wird ein Stichkampf über zwei Blitzpartien ausgetragen, bei mehreren Gleichplatzierten ein Turnier nach Rutschsystem. Sind auch diese Stichkämpfe ohne Ergebnis, so bestimmt der Turnierleiter den Modus der weiteren Stichkämpfe.

Kommen andere Austragungsmodi zum Einsatz, so werden die Modalitäten vor der ersten Runde vom Turnierleiter festgelegt.

3.3 Fehlen an Turniertagen

Fehlt ein Spieler an einem Turniertag, so hat er kampflos verloren, sofern er nicht mindestens zwei Stunden vor Rundenbeginn den Turnierleiter informiert. Der Turnierleiter legt in letzterem Fall einen Nachholspieltag fest. Falls der Spieler am Nachholspieltag nicht antritt, hat er die Partie kampflos verloren. Falls der Spieler, der am Turniertag anwesend war, am Nachholspieltag entschuldigt nicht antritt (Information des Turnierleiters mindestens eine Stunde vor Rundenbeginn), so legt der Turnierleiter erneut einen Nachholspieltermin fest, andernfalls hat dieser Spieler die Partie verloren. Der Spieler, der zu diesem Nachholspieltermin nicht antritt, hat die Partie verloren.

Spielt ein Spieler an Turnieren des Bezirks oder des Verbandes im Namen der SFG mit, so ist er für diesen Turniertag entschuldigt. In diesem Fall legt der Turnierleiter einen Nachholspieltag fest. Falls ein Spieler am Nachholspieltag nicht antritt, hat er die Partie kampflos verloren.

3.4 Spielberechtigung

Alle Turniere sind offen für Vereinsmitglieder und Nicht-Vereinsmitglieder.

Nicht-Vereinsmitglieder entrichten ein Startgeld von 5 € pro Turnier. Startgeldfrei im ersten Jahr der Teilnahme sind Vereinsneulinge, die sich für eine Mitgliedschaft bei den Schachfreunden Gottmadingen e.V. interessieren und bei keinem anderen Schachverein Mitglied sind.

3.5 Einsprüche

Gegen Entscheidungen des Turnierleiters ist Einspruch beim Schiedsgericht zulässig, welches aus dem Ehrenvorsitzenden, dem 1. und dem 2. Vorsitzenden besteht. Dieses entscheidet endgültig.