In den ersten Jahren nach der Gründung spielte die Zahl 13 bei den Schachfreunden eine besondere Rolle. So trafen sich am 11. April des Jahres 1934 im Bahnhofshotel in Gottmadingen 13 Schachfreunde um den vorhandenen Vereinen einen neuen, lebensfreudigen und nützlichen Verein anzugliedern. Die Schachfreunde Gottmadingen waren gegründet. Am 7. April 1935 spielte man erstmals mit einer Mannschaft an einem Turnier mit. Am 21. Januar 1936 schlossen sich die Schachfreunde dem Deutschen Schachbund an und nahmen fortan an Verbandswettkämpfen teil. Nach dem Weltkrieg mußte vorübergehend jede Vereinstätigkeit ruhen, bis sich am 12. November 1946 wieder 13 Schachspieler trafen und beschlossen den Verein fortzuführen.
Die ausführliche Gründungsgeschichte finden Sie auf einer separten Seite. Dort wird auch die Durchführung größerer Veranstaltungen, wie z.B. 1948 eine Simultanveranstaltung gegen Schachgroßmeister Bogoljubow oder die Durchführung des 30. Internationalen Bodensee-Turniers aus Anlaß des 40jährigen Bestehens und des 39. Internationalen Bodenseeturniers aus Anlaß des 50jährigen Bestehens, erwähnt.
Als Spiellokal wählten sich die Schachfreunde von 1934 bis 1951 das Gasthaus Sonne, von 1951 bis 1955 das Bahnhofshotel, von 1956 bis 1963 wieder das Gasthaus Sonne, von 1963 bis 1983 das Hotel Haase und seit 1983 die Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt in Gottmadingen.
In der langen Tradition der Schachfreunde gelang es immer wieder herausragende Erfolge zu erzielen. Hier sei lediglich Klaus Kupprion, der erfolgreichste aller Gottmadinger Schachspieler erwähnt.
Viele Persönlichkeiten waren notwendig, um den Club am Leben zu erhalten und auszubauen. Besonders genannt seien hier stellvertretend Otto Karrer (der erste Vorsitzende), Bernd Flerlage (der große Organisator) und Hermann Schmidt, der den Verein nach dem Kriege fortführte.
Ein separates Kapitel ist dem Partner-Schachclub Champagnole aus Frankreich gewidmet. Die Freundschaft zu den französichen Schachspielern spielt für Schachfreunde seit über 25 Jahren eine besondere Rolle.